Unser Radprofi Fred Vornehm

Oft werde ich gefragt, was mich dazu treibt, immer wieder neue und attrak tive Radstrecken zu suchen.

Die Antwort ist ganz einfach: Es macht mir Spaß, wie ein Forscher in unbekanntem Land neue Wege zu finden - und diese dann gemeinsam mit meinen Freunden und Bekannten in Form eines Radlwochenendes zu erleben.

Genau das steckt dahinter: Der Spaß an der Bewegung auf dem Radl in schöner Landschaft, mit einer "Fortbewegungs- Geschwindigkeit" (im Gegensatz zum Wandern), die eine hohe Abfolge von Eindrücken erzeugt.

Ich habe keinerlei Ehrgeiz, Höhenmeter oder Kilometer zu sammeln - ich sammle lieber die Hochgenüsse einzelner Streckenabschnitte einer Radltour, auch wenn sich einige anstrengendere Höhenmeter und Kilometer nicht ganz vermeiden lassen. Daher bin ich gerne einer der Ersten, die bei einer Steigung vom Rad absteigen.

Ich bin kein konditionsstarker Rad-Profi, ich bin ein ganz normaler schon etwas betagter Hobby-Radler, der die Bezeichnung "mittelschwer" für eine Strecke auf einer Radlkarte meist für sich selbst als "schwer" oder "zu schwer" einstuft, der sich an eine als "schwer" bezeichnete Strecke von vornherein garnicht heran traut.

Natürlich wird man mit jeder Tour konditionell stärker, doch vermeide ich es, diese Konditionssteigerung in Kilometer oder Höhenmeter umzulegen. Freude und Spaß stehen für mich im Vordergrund - nicht Leistung.

Die Tagesetappen sind normalerweise so eingeteilt, dass man bis zum frühen Nachmittag zwischen 30 und 60 Kilometer radelt (je nach Schwierigkeitsgrad der Strecke) und dann gemeinsam ein gutes Restaurant besucht. Der Rest des Tages steht dann für eigene Unternehmungen zur freien Verfügung, oder wir bauen beispielsweise den Besuch bei einem Weinbauer ein.

Meine Radltouren gehen normalerweise von Freitag bis Sonntag, wobei ich darauf achte, dass wir am Sonntag zwischen 19.00 Uhr und 20.00 Uhr wieder zu Hause sind.

Nachdem man bei uns frühestens Ende April auf's Radl steigen kann, und sich jeder zu dieser Jahreszeit nach Sonne und Wärme sehnt, bevorzuge ich den Süden (Oberitalien, Slowenien, Kroatien).

Ab Ende Juni ist es dann wiederum zu heiß, und bei uns beginnt der Tourismus. Da bleibe ich lieber zu Hause in meinem Bergdorf.

Ab September bin ich schon wieder gierig auf die Herbst Touren, um noch möglichst lang die Illusion von Sommer und Sonne zu erhalten. Dann biete ich erneut Radltouren in die südlicheren Gefilde an.

Es ist nicht immer leicht, halbjählich attraktive Radstrecken zu finden, da es bei der Erkundung stets Fehlversuche gibt. Umso mehr freut es mich, dass ich von meinen Gästen immer öfter Vorschläge für möglicherweise attraktive Touren erhalte. Ich sauge diese Ideen gierig auf und recherchiere hinter jeder Idee. Besten Dank für diese Hilfe!


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